Update: Die Brücke Ostholstein informiert zum Umgang mit dem Corona-Virus

Auch in Zeiten des Corona-Virus: Wir sind für Sie da bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen!

Stand: 12.06.20

Die Brücke Ostholstein hat sich auf die Corona-Pandemie und die Anweisungen der Politik eingestellt und setzt diese um.

In unseren Einrichtungen haben unsere Fachkräfte alle notwendigen Maßnahmen zur Hygiene und zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen getroffen. Unser derzeitiger Bestand an Schutzausrüstung ist von einer Arbeitsmedizinerin und einer Fachfirma für Arbeitssicherheit als vollständig und sehr gut befunden worden.

Wer von uns begleitet, betreut oder behandelt wird, kann bei Bedarf Kontakt zu unseren Fachkräften aufnehmen. Wir haben für alle Einrichtungen Hygiene- und Besuchskonzepte erstellt, die die politisch erlaubten Lockerungen und intensivere persönliche Kontakte möglichen machen. 

Zum Umgang mit dem Coronavirus innerhalb der Brücke Ostholstein ist hier die aktuelle Videobotschaft (8.5.20) vom Geschäftsführer Frank Nüsse: (link zur Videobotschaft einsetzen!)

Ich werde normalerweise von der Brücke Ostholstein begleitet oder betreut. Jetzt habe ich dringend Hilfsbedarf. An wen kann ich mich wenden?

Im Krisenfall wenden Sie sich bitte an ihre Bezugsbetreuung. Wenn diese nicht zu erreichen ist, rufen Sie bitte unsere Zentrale an: 04521-70940.

Bitte zögern Sie nicht, Ihre Bezugsbetreuung oder Ihre Ansprechpartner*innen anzurufen!

Die Bundes- und Landesregierungen haben Lockerungen der Kontaktsperre beschlossen. Wir wirkt sich das auf die Angebote der Brücke Ostholstein aus?

Auch die Brücke Ostholstein  wird wieder vermehrt in persönliche Kontakte mit den Nutzern gehen, allerdings wie vorgeschrieben mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.Zudem werden wieder erste Kleingruppenangebote in unseren Einrichtungen geplant und umgesetzt.Hinsichtlich der Angebote, an denen Sie ggf. bisher teilgenommen haben, erkundigen Sie sich gerne bei Ihren Ansprechpartner*innen.

Ist es sinnvoll, dass ich einen Mundschutz trage?

Es gibt keine generelle Maskenpflicht innerhalb der Brücke Ostholstein. Der Mundschutz ist aber verpflichtend überall dort zu tragen, wo der Abstand von 1,50 m zueinander nicht eingehalten werden kann.

Es gelten weiterhin die drei wichtigsten Hygieneregeln, die auch mit Mundschutz unbedingt befolgt werden sollten:1. Abstand zu anderen Menschen halten (1,5- 2 Meter)2. regelmäßiges, ausgiebiges Händewaschen, dabei Seife und warmes Wasser verwenden3. möglichst wenige andere Menschen ohne ausreichenden Abstand treffen.

Außerdem bitten wir Sie, alle eineinhalb Stunden die Räume zu lüften, in denen Sie sich allein oder mit anderen aufhalten.

Die Masken müssen regelmäßig gereinigt werden. Was beim Tragen und Reinigen zu beachten ist, lesen Sie hier.

Ich bin Bewohner*in einer Brücke-Einrichtung. Was passiert, wenn ich erkranke?

Wir von der Brücke Ostholstein bereiten uns intensiv darauf vor, auch im Infektionsfall für unsere Bewohner*innen da sein zu können. Alle unsere Bemühungen sind darauf ausgerichtet, dass erkrankte Bewohner*innen möglichst lange von vertrauten Menschen weiterbegleitet werden. Unser derzeitiger Bestand an Schutzausrüstung ist von einer Arbeitsmedizinerin und einer Fachfirma für Arbeitssicherheit als vollständig uns sehr gut befunden worden.

Ich bin Bewohner*in einer Brücke-Einrichtung. Darf ich wieder meine üblichen Gänge außerhalb der Einrichtung machen? 

Im Moment bitten wir Sie weiterhin, die Wohneinrichtung möglichst selten zu verlassen, damit es nur zu wenigen Außenkontakten kommt. Damit leisten Sie einen großen Beitrag, die Infektion möglichst lange von Ihrer Wohneinrichtung fernzuhalten. Bitte achten Sie auch außerhalb der Einrichtung darauf, die AHA-Regeln einzuhalten: Abstand halten – Händewaschen – Atemschutzmaske tragen.

Ich bin Bewohner*in einer Brücke-Einrichtung und möchte zu meiner Familie fahren. Ist das möglich?

Wir verstehen, dass Sie Ihre Familie sehen möchten, bitten Sie aber gleichzeitig, aus Rücksicht auf Ihre Mitbewohner*innen und unsere Mitarbeiter*innen, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört, dass wir alle jetzt möglichst wenige Kontakte haben und den Aufenthaltsort so selten wie möglich wechseln.

Familienheimfahrten sollten nur  in Absprache mit der Einrichtung stattfinden, da wir die aktuellen Erlasse der Landesregierung befolgen müssen. 

Also fahren Sie bitte möglichst selten zu Ihrer Familie und rufen Sie bitte in Ihrer Einrichtung an, BEVOR Sie sich auf den Rückweg zur Brücke-Einrichtung machen.

Ich bin Besucher*in einer Brücke-Tagesstätte. Sind die Tagesstätten geöffnet? Darf ich dort hingehen?

Wir haben ein Hygiene- und Besuchskonzept erarbeitet, mit dem Besuche nach Rücksprache mit dem Tagesstätten-Team möglich sind.  Anders als früher bedarf es derzeit noch einer vorherigen Kontaktaufnahme und Anmeldung. Sie können uns von 8.30-16.30 Uhr (freitags bis 14.30 Uhr) anrufen. Wir bieten Einzelgespräche und Kleingruppen  im Freien und auch wieder im Hause (bitte Abstand einhalten!), Telefon- und Mail-Kontakte an. Unsere Mitarbeiter*innen halten den Kontakt zu Ihnen!

Für unsere Bücherwürmer sind ebenfalls Hygiene- und Besuchskonzepte erarbeitet worden. Sie sind wieder in z.T.  eingeschränkter Form und unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln geöffnet. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Bücherwurm.

Ich bin betreut beschäftigt, in der Werkstatt für behinderte Menschen. Darf ich weiterhin zur Arbeit kommen? 

Die Werkstätten halten Hygienekonzepte vor, wie man die Angebote nach und nach wieder öffnen kann.

Der Werkstattbesuch ist für Sie als Bewohner*in von Brücke-Einrichtungen stufenweise wieder möglich. Dies muss im Einzelfall mit der Werkstatt und der Einrichtungsleitung des Wohnangebotes abgestimmt werden.

Bitte halten Sie sich an alle Abstands-und Hygieneregeln in den Werkstätten und allen anderen Bereichen, damit dieses Vorhaben der Wiedereröffnung auch Bestand haben kann.

Für diejenigen, die noch nicht wieder zur Arbeit können oder wollen, bieten wir weiterhin Einzelgespräche und tagesstrukturierende Aktivitäten in Kleingruppen  sowie Telefon- und Mail-Kontakt an. Unsere Mitarbeiter*innen halten den Kontakt zu Ihnen!Bei Bedarf der Rückkehrplanung nehmen sie ansonsten Kontakt zu ihren Anleiter*innen oder Bezugsbetreuer*innen auf, um ihre individuellen Anliegen zu besprechen.

Momentan mache ich gerade ein Praktikum. Soll ich weiterhin zum Praktikum gehen?

Grundsätzlich ja, allerdings kann der Praktikumsgeber für sein Unternehmen Entscheidungen treffen, die Sie dann bitte berücksichtigen.

Finden die inklusiven Freizeitangebote und Gruppen statt?

Die Gruppenangebote können teilweise wieder angeboten werden. Bitte melden Sie sich bei Ihren Ansprechpartner*innen und Gruppenleiter*innen.

Darf ich meine Angehörigen in den Brücke-Einrichtungen besuchen?

Bezüglich der Wohngruppen gelten die allgemeinen Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Besondere Regeln hinsichtlich Betretung und Besuche sieht der aktualisierte Erlass nicht mehr vor. 

(siehe ab Seite 21 in der aktuellen Version des Erlasses)

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/erlass_allgemeinverfuegungen.html;jsessionid=836D93A6C0BF6A10856D9B128DE41EF8.delivery2-master 

Eine Nachvollziehbarkeit von Besuchern sollte trotzdem auch in Wohngruppen der Brücke weiterhin sichergestellt werden. Ansonsten gelten die Regeln wie in einer sonstigen häuslichen Gemeinschaft.


Besondere Wohnformen (Wohnhaus Oldenburg):

Wenn Sie Ihre Angehörigen besuchen möchten, melden Sie diesen Besuch bitte immer bei der Wohneinrichtung an – eine Anmeldung bei Ihren Angehörigen reicht nicht aus.

Die Wohneinrichtungen haben Besuchskonzepte entwickelt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Die vereinbarten Regeln sind einzuhalten.

Mein Alltag ist überhaupt nicht mehr so, wie ich es gewohnt bin. Ich habe sehr viele Regeln zu befolgen und kann viele Dinge, die ich mag, nicht mehr oder kaum noch machen. Warum muss ich mich so einschränken?

Wie Sie wissen, gibt es gerade eine Viruserkrankung, die sehr gefährlich ist, besonders für ältere Menschen und Menschen, die bereits eine schwere Erkrankung durchgemacht haben.

Die Bundesregierung hat sich zusammen mit Wissenschaftler*innen Maßnahmen überlegt, die helfen sollen, dass sich diese Erkrankung nicht so schnell ausbreitet und möglichst wenige Menschen erkranken. Dazu gehört, dass alle Menschen so wenig Kontakt zu anderen Menschen haben sollen wie irgend möglich und deshalb so viel wie möglich in ihren Wohnungen sind. Denn die Erkrankung gelangt durch Tröpfchen (Husten, Niesen, Speicheltröpfchen) von einem zum anderen.

Wir setzen diese Schutzmaßnahmen der Regierung innerhalb der Brücke Ostholstein konsequent um, damit Sie und unsere Mitarbeiter*innen gesund bleiben. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Infoblatt Corona-Virus in leichter Sprache

Woran erkenne ich, ob ich vielleicht erkrankt bin?

Achten Sie darauf, ob Sie zwei oder mehrere dieser Gesundheitsprobleme an sich bemerken: Fieber, Husten, Atemprobleme, und Kopfschmerzen.

Wenn ja, dann TELEFONIEREN Sie bitte mit Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt oder melden Sie sich unter der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr), um das weitere Handeln zu besprechen. Bitte gehen Sie NICHT in Arztpraxen oder in die Notaufnahme.

Was unternimmt die Brücke Ostholstein, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen?

Wir setzen alle vom Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut und dem Land Schleswig-Holstein angeordneten Maßnahmen konsequent um und raten auch allen Nutzer*innen unserer Angebote, diese einzuhalten.

Bundesgesundheitsministerium

Robert-Koch-Institut

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